So heisst entweder ein guter Film. So könnte aber auch eine Metalband heißen, wahrscheinlich gibt es sogar eine. Ich finds blöd. Also nicht den Film, sondern die ganzen bösen Bands.Schwarze Klamotten, fettige Haare und finster dreinschauen wirken oft nicht sehr sympathisch. Überraschenderweise sind diese Leute oft sympathischer als es sich vermuten lässt, dennoch ist das Tragen von geschmacklosen T-Shirts schlechter Bands ein mir unverständliches Phänomen.
Wie gerade niedergeschrieben bin ich der Meinung, dass der überwiegende Teil härterer Musik ziemlich schlecht ist. Vornehmlich auf Grund miserabler Produktionen, überproduzierter Double-Bass, Plastiksound Gitarren, nicht vorhandenem Bass, quäkendem Genöl-Geschreie und immer wieder billige Elektro und Synthiestreicher-Einwürfe. Nicht zu vergessen sind auch tolle Soli, die ohne Sinn und Verstand wohl oft nur zur Aufwertung ohnehin katastrophale schlechter Musik dienen. Bah! Schämt euch, kein Wunder das niemand euch mag!
Nicht das ich kein Metal hören würde, aber es ist wirklich oft ermüdend. Da wird ein Album mit einer guten Wertung angepriesen, ob in Fachzeitschriften oder dem ominösen Internet und dann ist das wieder der klassische Müll.
Um mich diesem Elend zu entziehen gibt es nur einen Weg. Machine Head hören. Erstes und aktuelles Album. Fettttt!
Dreckig, klar, voller Ideen, packender Sound. Nie langweilig, immer technisch auf hohem Niveau, aber niemals nur endloses Gefrickel. Was bei Burn My Eyes noch aufbegehrender Trash Metal ist, wird bei The Blackening durch fantastisch moderne Produktion und abwechslungsreiche Strukturen fortgeführt. Dabei wird die nötige Melodielinie nicht vernachlässigt und fügt sich harmonisch zwischen Shouts und fette Riffs.
Davidian von Burn My Eyes bemüht sich nicht innovativ zu sein, es ist innovativ. Nicht so unnötig konstruiert wie Dream Theater. Nach dem Hören von Asthetics of Hate (The Blackening) brauch ich nicht mal mehr Ohren waschen, so wie bei dem Rest der Platte. Fegt die Gehörgänge denkbar sauber.
Clenching the Fists of Dissent beginnt langsam, ohne verzerrte Sounds und geht dann volle Möhre Richtung Mars, legt noch schnell ein Solo in der Umlaufbahn ein und verleitet zu unkontrolliertem Körperzappeln. Wolves ist durchgehend hart und Beautiful Mourning hat schöne, halb gesungene Passagen. Bam, bam, schepper, krach, lauter!
Ich kann sogar die Texte verstehen. Es wird immer besser. Und eine klasse Idee folgt der nächsten und so gehts mit dem Lob weiter.............. .
Vielen Kritikern war The Blackening zu wenig "kurze Songs mit Haudraufmentalität!". Dilettanten. Endlich ne Band die volle Mütze geben kann und dennoch verdammt kreativ agiert. Die tun was für das Metal Genre, ohne es zu verraten. Ich jedenfalls bin begeistert!
Morgen gibts was zu Jimi Blue, bißchen Kontrastprogramm kann nicht schaden!
8,5 Punkte. "Metal ist doch keine Musik", sagt der Mensch über 60.
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